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Der Therapiegarten

Ein Ort für den Körper und die Seele

Den Elementen nah sein und sich als einen Teil der Natur erleben. Selbst den Impuls für neues Leben geben – sähen, wachsen lassen, reifen, aber auch den Rückzug und die Vergänglichkeit erfahren. In diesem Tun erkennen die Patienten und Patientinnen oft die Zusammenhänge des eigenen Lebens und versuchen neue Lösungswege zu finden.

Pflanzen werten die Menschen nicht, sie nehmen sie wie sind. Sie reagieren positiv auf Zuwendung, gedeihen, blühen und tragen Früchte. Der Patient wird so für den Garten selbst zum Betreuer und zum Arzt. Das stärkt das Selbstbewusstsein und gibt wieder neuen Mut.

Die Sinne werden geschärft und neue Erlebnisse geschaffen. Ein Blatt Salbei oder Basilikum zwischen den Fingern verreiben und daran riechen, hebt die Stimmung und beglückt auf eigene Weise. Barfuss auf der kühlen Erde stehen und in der Erde wühlen holt einen in die Gegenwart und macht zufrieden.

Weiters regt die Bewegung an der frischen Luft den Kreislauf an, stärkt die Muskeln und das Immunsystem. Es fördert den Appetit, hilft schneller einzuschlafen, verbessert den Schlaf und somit das allgemeine körperliche Wohlbefinden.

Anbei ein paar Eindrücke aus unserem liebevoll gestalteten Therapiegarten, den Frauen der Abteilung „Kreativ- und Soziotherapie” trotz Unfall und Ausfall unseres neuen Soziotherapeuten ganz toll in Schwung gebracht haben. Brigitte Penz, Leiterin der Kreativtherapie, hat dafür die Verantwortung übernommen.