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Tiere als Therapie

Sinnvolle „Tätig sein“ und die Möglichkeit Selbstwirksamkeit und Freude zu erleben sind wichtige Bausteine der Ergotherapie

Im Sommer zogen, nach vielen Jahren des Leerstandes, wieder Tiere in den Stall von Maria Ebene ein. Wir durften drei Ziegen, die von ihrem Heimatstall in Sonntag zu uns in den Sommerurlaub kamen, bei uns begrüßen. Ebenso zogen drei Kaninchen bei uns ein, Lotte, Frieda und Don Camillo wurden herzlich willkommen geheißen.

Der Stall wurde mit Patientengruppen umgebaut und an die Bedürfnisse der Tiere angepasst. Nötige Schutzhütten und Klettermöglichkeiten wurden gemeinsam geplant, gebaut, den Tieren präsentiert und von diesen mit Freude für gut befunden. Das sinnvolle „Tätig sein“ und die Möglichkeit Selbstwirksamkeit und Freude zu erleben sind wichtige Bausteine der Ergotherapie.

Die Ziegen und Kaninchen werden von unseren Patienten gepflegt und versorgt, in enger Betreuung mit den Ergotherapeuten wird stetig Rücksprache gehalten.

„Eine große Verantwortung übernehmen zu dürfen, die Unvoreingenommenheit im Kontakt wahrnehmen – die Ziegen freuen sich über jeden Besuch, beobachten und zur Ruhe kommen, Freude erleben, Wertschätzung erfahren, Wärme spüren, super gegen Langeweile, sinnvolles Tun… „ alles Rückmeldungen von Patienten die Kontakt zu unseren Tieren hatten.

Sie bereichern den Therapiealltag der Patienten und damit auch unseren.

Die Gewissenhaftigkeit der Patienten in der Betreuung der Tiere hat uns dazu bewegt den Sommerurlaub auf unbegrenzte Zeit zu verlängern. Alois Rinderer, Besitzer der Ziegen, unterstützt uns mit seiner Expertise und freut sich über die gute Betreuung seiner Tiere.