Ergotherapie

Patienten sollen ihr eigenes Handeln wieder als sinnstiftend, bedeutungs- und freudvoll erleben.

Das ergotherapeutische Angebot der Stiftung Maria Ebene orientiert sich an der Positionserklärung des Weltverbandes der Ergotherapie (WFOT) mit der Hauptausrichtung auf Klientenzentrierung[1] und Handlungskompetenz. Unser Angebot ist darauf ausgerichtet, dass Patienten ihr eigenes Handeln wieder als sinnstiftend, bedeutungs- und freudvoll erleben.

Dies kann die Freude darüber sein, sich über das Geschaffene wieder als selbstwirksam zu erleben; durch den Mut etwas Neues auszuprobieren oder im besten Fall etwas zu entdecken, wodurch es gelingt seine Fähigkeiten und Fertigkeiten einzubringen und daran wachsen zu können.

Die anvertrauten Aufgaben des Gemeinschaftsdienstes zuverlässig und gewissenhaft auszuführen  stärkt die Wahrnehmung, zuvor verlorene Handlungsrollen wieder ausfüllen zu können. Das eigene Handeln wird als gelingend erlebt und es kann das Gefühl stärken, sich als Teil einer Gruppe wahrzunehmen.

Unsere Angebote sind so ausgewählt, dass diese auch nach Beendigung des Therapieaufenthaltes zu Hause selbständig weitergeführt werden können. Ein Transfer in den Alltag zu Hause ist ein sehr wichtiges Ziel. Dies unterstützt aus Sicht der Ergotherapie, sowohl das Wohlbefinden als auch die Gestaltung einer abstinenzorientierten Freizeit.

 

Daniel Bragagna, MSc., Ergotherapeut

 

[1] Position Statement on Client-centredness in Occupational Therapy World Federation of Occupational

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